<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>08EINS &#187; Presse</title>
	<atom:link href="http://08eins.ch/stichwort/20minuten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://08eins.ch</link>
	<description>Integrated Marketing Communication</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 14:38:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>08EINS macht Kino am Platz</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/10/08eins-macht-kino-am-platz/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/10/08eins-macht-kino-am-platz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 07:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://08eins.ch/?p=1581</guid>
		<description><![CDATA[Das «Cinema Sil Plaz» ist mehr als ein architektonischer Leckerbissen. Die Verantwortlichen bringen ein buntes Kulturprogramm in die erste Stadt am Rhein. 08EINS unterstützen diese mit ihrem Unternehmenskommunikations-Mandat.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1583" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://08eins.ch/wp-content/uploads/cinemasilplaz1.png"><img class="size-medium wp-image-1583" title="Cinema sil Plaz" src="http://08eins.ch/wp-content/uploads/cinemasilplaz1-300x198.png" alt="Cinema sil Plaz" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Cinema Sil Plaz</p></div>
<p>08EINS wurde vom «<a href="http://cinemasilplaz.ch" target="_blank">Cinema Sil Plaz</a>» in Ilanz für die Kommunikation &amp; Medienarbeit beauftragt. Ziel der Kulturschaffenden aus Ilanz ist die Bekanntmachung des vielfältigen Programms. Das «Cinema Sil Plaz» ist mehr als ein architektonischer Leckerbissen. Die Verantwortlichen bringen ein buntes Kulturprogramm in die erste Stadt am Rhein. 08EINS unterstützen diese mit ihrem Unternehmenskommunikations-Mandat. So stellt die Churer Agentur die Medienarbeit sicher, plant Kommunikationsauftritte und berät die Sursilvaner in der Programmation und Umsetzung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/10/08eins-macht-kino-am-platz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>GRISON-MELTING-POINT</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/02/grison-melting-point/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/02/grison-melting-point/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=797</guid>
		<description><![CDATA[Die Ägypter feiern gerne. Geburtstage, Verlobungen und Hochzeiten sind hier Anlass genug, um ganze Strassen abzusperren und diese detailverliebt und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ägypter feiern gerne. Geburtstage, Verlobungen und Hochzeiten sind hier Anlass genug, um ganze Strassen abzusperren und diese detailverliebt und überschwänglich zu dekorieren. Da wird richtig dick aufgetragen. Da es scheinbar zum guten Ton gehört, Europäer an Feierlichkeiten mit dabei zu haben, kamen wir – meine Partnerin Jacinta Candinas und ich – kürzlich in den Genuss einer Verlobungs-Teilnahme. Eine ägyptische Verlobung erlaubt es dem Paar lediglich, sich in Zukunft offiziell treffen zu dürfen. Das gemeinsame Wohnen geschweige denn das Austauschen von Zärtlichkeiten werden im Verlobungsstadium überhaupt nicht gutgeheissen. Ägyptische Vermählungen sind für uns ein praktisch nicht nachvollziehbares, langwieriges Prozedere. Da ein Paar wie gesagt erst nach der Hochzeit zusammenziehen darf, wird während Monaten, manchmal sogar während Jahren, Zeit in die Einrichtung, welche von Braut und Bräutigam und deren Familien angeschafft werden muss, investiert. Die Aufteilung der Güterbeschaffung ist klar definiert. Der Mann bringt die Möbel, die Waschmaschine, den Herd usw., die Frau ist zuständig für das Geschirr, die Bettlaken und Wanddekorationen aller Art. Klassische Rollenverteilung. Oft werden Paare sogar von den Familienoberhäuptern zusammengebracht, um ein finanzielles Desaster zu verhindern. Denn so eine Hochzeit geht ganz schön ins Geld. Zur Verlobung wird die Frau von ihrem Zukünftigen reichlich mit Schmuck beschenkt, was quasi eine Art Versicherung darstellen soll.</p>
<p>In unserem Falle waren ungefähr 200 geladene Gäste anwesend, welche sich in einer kleinen mit Lichterketten und Laternen geschmückten Strasse tummelten. Meist wird ein fulminant dekoriertes Podest aufgestellt, auf dem das Paar mehr oder weniger den ganzen Abend auf zwei prunkvollen Stühlen sitzt und Glückwünsche entgegennimmt. Das Ganze wird von einem DJ mit ägyptischer Popmusik dermassen ohrenbetäubend laut untermalt, dass es praktisch unmöglich ist, sich zu unterhalten. Natürlich wird dazu dann auch getanzt. Allerdings getrennt. Also Frauen mit Frauen und Männer mit Männern. Ab und zu gibt es spektakuläre Showeinlagen, wie Derwische (Mönche der muslimischen asketisch-religiösen Ordensgemeinschaft Tariqa, die in bunten Röcken eindrücklich zu tanzen wissen) oder auch clownesk anmutende Männer auf meterhohen Stelzen, die unglaublich gewandt durch die Leute tanzen. Dazu werden literweise Süssgetränke geschlürft und nicht minder süsse Torten verzehrt. So gegen Mitternacht nimmt die Sause dann ein Ende und das Paar geht, wohlgemerkt getrennt, nach Hause.</p>
<p>Kürzlich waren auffällig viel illustre Bündner hier in Kairo anzutreffen. Zum einen haben wir Familienbesuch bekommen: Mein Bruder, der Perkussionist Dario Sisera, der mit seiner Lebenspartnerin Anita Willi (Geschäftsführerin der Eventagentur 08eins) angereist kam, sowie Jacinta Candinas’ Bruder Adrian Candinas, Mitglied der erfolgreichen Hip-Hop-Formation Liricas Analas. Zum anderen ist vor ein paar Wochen der junge Engadiner Fotograf Flurin Bertschinger, welcher von der Pro Helvetia das «Artist in Residence»-Stipendium gewonnen hat, in Kairo eingetroffen. Und zu guter Letzt kam vor einigen Tagen der Trimmiser Kaspar Howald angereist, welcher momentan ein Praktikum bei der Pro-Helvetia-Aussenstelle Kairo absolviert. Kairo ist zwischenzeitlich offensichtlich eine Art Grison-Melting-Point.<br />
Gestern haben wir uns zusammen die Pyramiden von Giza angeschaut. Hier trifft der Orient schonungslos auf die okzidentale Welt. Vor Ort findet man imposante, bis zu 140 Meter hohe Pyramiden und die weltbekannte Sphinx, die stolz vor den Pyramiden Wache steht. Die Kraft dieser wunderbaren Bauten wird jedoch leider durch die Ansammlung von unendlich vielen Touristen, die sich oft und gerne in kurzen Hosen, Miniröcken, weissen Tennissocken oder freizügigen Topteilen, bewaffnet mit Fotoapparaten und Filmkameras, präsentieren, massgeblich getrübt. So kam es, dass wir die Kulturstätte im Eiltempo durchackerten um dann möglichst schnell wieder im praktisch touristenfreien Downtown-Kairo untertauchen zu können.</p>
<p>Nach wochenlanger wirklich harter Arbeit habe ich mir, natürlich auch des Besuchs wegen, einige Tage Ferien gegönnt, um nun mit neuem Elan wieder meine Arbeit aufzunehmen, mein Instrument zu erforschen, meine Musik zu vertiefen um früher oder später neue Ufer betreten zu können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/02/grison-melting-point/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«BECAUSE RAMADAN» MAIL AUS KAIRO</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/02/%c2%abbecause-ramadan%c2%bb-mail-aus-kairo/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/02/%c2%abbecause-ramadan%c2%bb-mail-aus-kairo/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=795</guid>
		<description><![CDATA[Ein für uns Westler unwirkliches Schauspiel ist hier in Kairo momentan im Gange. Die Stadt wirkt während des Tages wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein für uns Westler unwirkliches Schauspiel ist hier in Kairo momentan im Gange. Die Stadt wirkt während des Tages wie ausgestorben. Die meisten Restaurants haben ihre Pforten geschlossen, und auch viele Geschäfte haben dicht- gemacht. Es herrscht Ausnahmezustand. Wieso? «Because Ramadan», pflegen die Ägypter kurz und bündig zu informieren. Ramadan, so nennt sich der neunte Monat des islamischen Mondkalenders, was ins Deutsche übersetzt nichts anderes als «Sommerhitze» bedeutet. Insofern schon mal ziemlich zutreffend.</p>
<p>Aber Ramadan ist auch der offizielle Fastenmonat, vom Koran mit klaren Dogmen diktiert. Während diesen 30 Rückbesinnungstagen nimmt hier nichts mehr seinen gewohnten Lauf. Man darf während des Tages, genau genommen von 4 Uhr bis 18.30 Uhr, nichts essen, nichts trinken und natürlich auch nicht rauchen. Im Prinzip drei Hauptbeschäftigungen der Ägypter, welche im Alltag für einen Monat nichts zu suchen haben. Ab 16 Uhr wird die Ruhe durch ein vehementes Verkehrschaos gestört. Sämtliche Autos, übrigens heiss begehrt sind hier Peugeots, scheinen sich auf den Strassen Kairos aufzuhalten. Denn um 18.30 Uhr wird das «Breakfast», also das «Fastenbrechen», eingenommen, welches allabendlich im familiären Rahmen festlich zelebriert wird.<br />
Und weil da keiner zu spät kommen will, macht man sich schon am späteren Nachmittag auf den Weg. Bedürftigen oder familienlosen Menschen erbietet sich die Möglichkeit, kostenlos in einer Art Strassenrestaurant, welches täglich für nur etwa eine Stunde aufgebaut wird, das Fasten zu brechen. Auch Jacinta Candinas und ich wurden, obwohl wir offensichtlich keine Muslime sind, herzlich dazu eingeladen.</p>
<p>Man sitzt im grossen Kreis an einem Tisch und isst in Windeseile Reis, Kartoffelsuppe und Salat mit Fladenbrot. Getrunken wird Leitungswasser, das durch den hohen Chlorgehalt stark an Schwimmbeckenwasser erinnert, aber eiskalt ist es halbwegs zu geniessen. Am Abend dann verwandelt sich die Stadt total. Es wird gegessen, getrunken und geraucht bis in die frühen Morgenstunden. Kinder zünden Feuerwerks- und Knallkörper im Minutentakt. Die Leute machen einander Geschenke und sogar uns passiert es ab und zu, dass wir Datteln oder Getränke in die Hand gedrückt bekommen.</p>
<p>Man könnte meinen, dass die Umsätze durch das kollektive Fasten in den Keller fallen müssten. Aber das Gegenteil ist der Fall, während des Ramadans werden hier so viele Lebensmittel wie in sechs «normalen» Monaten verbraucht. Und da man sich für die Familienanlässe selbstverständlich auch gut anzuziehen hat, steigen die Umsätze des Gewerbes rasant. Gegen 4 Uhr in der Früh wirds dann plötzlich muxmäuschenstill. Keine Menschenseele hält sich mehr auf den Strassen auf. Lediglich die Gebetsgesänge der Muezzine sind aus allen Richtungen wahrzunehmen. Ein akustisches Spektakel, mystisch und bezaubernd zugleich!</p>
<p>Bereits vor drei Wochen haben wir Tito kennen gelernt. Eine Bekanntschaft, die sich als sehr wertvoll erwiesen hat. Tito ist ein Stadtoriginal. Von Beruf vielerlei. Des einen arbeitet er für den französischen Fernsehkanal TV5, zum anderen ist er Boutiquen- und Kaffeehausbesitzer. Doch seine wahre Passion gilt der Teppichknüpfkunst. Er ist für einen Ägypter äusserst sprachgewandt. Arabisch, Polnisch, Französisch, Englisch und sogar ein paar Brocken Deutsch spricht Tito. Er hat auch länger in verschiedenen Ländern Europas gewohnt, wo er auch, will man seinen Erzählungen Glauben schenken, verschiedenste Familien gegründet hat. Tito gab uns einen Egypt-Survival-Crash-Kurs. Wie viel man wo für was zu bezahlen hat, wos das beste Fleisch gibt und viele andere wertvolle Tipps. Auch ist er ein Meister im Auftreiben von raren Produkten. Einzig eine Pfeffermühle zu organisieren, ist scheinbar selbst für Tito ein Ding der Unmöglichkeit. Im islamischen Stadtteil von Kairo will er im Dezember ein Jazzkonzert organisieren. Ich soll da mit ägyptischen und Schweizer Musikern in einem kleinen Theater auftreten. Soweit Titos Vorhaben. Obs dann wirklich stattfinden wird, steht momentan noch in den Sternen. Inshallah, würde man hier sagen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/02/%c2%abbecause-ramadan%c2%bb-mail-aus-kairo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EIN ERSTES MUSIKALISCHES HIGHLIGHT IN DER HITZE</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/02/ein-erstes-musikalisches-highlight-in-der-hitze/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/02/ein-erstes-musikalisches-highlight-in-der-hitze/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=793</guid>
		<description><![CDATA[Wer ein fremdes Land bereist, macht sich, ob er will oder nicht, bestimmte Vorstellungen davon, wie es dort sein wird. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein fremdes Land bereist, macht sich, ob er will oder nicht, bestimmte Vorstellungen davon, wie es dort sein wird. Auch von Kairo hatte ich mir natürlich ein</p>
<p>Bild gemacht. Selten war die Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit dermassen gross. Dies hat aus meiner Sicht vor allem einen Grund. Hier, in dieser Orient-Metropole, können verschiedenste Gegensätze absolut friedlich nebeneinander bestehen.</p>
<p>Kairo ist ein Moloch. Es pulsiert Tag und Nacht. Kairo ist bunt, glitzernd und funkelnd, aber auch fad-braun-beige, marode und dreckig. Kairo ist laut, sehr laut und dissonant. Die Strassenakustik ist geprägt, obwohl ausdrücklich verboten, von wildem, permanentem Gehupe und lautstarkem Gerede – um nicht zu sagen Geschrei. Verschiedenste unbekannte, gewürzartige, wohlduftende Gerüche mischen sich mit dem fürchterlichsten Gestank. Kairo ist chaotisch, Verkehrsregeln werden partout missachtet. Und obwohl man auf den ersten Blick die Stadt als eher hektisch empfinden mag, versprüht der Alltag in Downtown-Kairo, wo wir leben, eine sehr angenehme Gemütlichkeit. Diese und viele andere Tatsachen machen Kairo liebenswert.</p>
<p>Momentan sind die Menschen aufgrund der beinahe unerträglichen Hitze während des Tages eher nachtaktiv. Mittlerweile haben wir, Jacinta Candinas und ich, unseren Rhythmus dem ägyptischen Lifestyle angepasst. Erst so gegen fünf Uhr morgens leeren sich die Strassen. Jedoch nur für eine kurze Zeit, denn um 5.30 Uhr ruft der Muezzin megafonverstärkt bereits wieder zum Gebet. Für uns besonders hart, da um 9 Uhr in der Früh bereits der Arabisch-Kurs beginnt. Eine Notwendigkeit, denn mit Englisch kann man sich hier wider Erwarten nur bedingt verständigen.<br />
Trotz der sprachlichen Verständigungsprobleme ist es erstaunlich, wie schnell man sich in Kairo ein soziales Netzwerk aufbauen kann. Bereits nach zwei Wochen Kairo haben wir regen Kontakt zu einheimischen Musikern, Künstlern, Kaffeehausbesitzern und anderen Lebenskünstlern. Es ist ein herzliches und kontaktfreudiges Volk. Auch gehört es für die Ägypter zum guten Ton, neu gewonnene Bekannte zum Essen zu sich nach Hause einzuladen, was auf uns Schweizer manchmal irritierend wirken kann. Im Sinne von: Der will mich doch bestimmt auf irgendeine Art und Weise ausnehmen. Ich wurde bis jetzt definitiv eines Besseren belehrt.</p>
<p>Letzten Mittwoch habe ich ein erstes musikalisches Highlight erlebt. Anlässlich des zehntägigen Cairo Music Festivals in der hiesigen Zitadelle spielte der ägyptische Jazzpianist, Komponist und Grammy Award Winner Fathy Salama mit seiner Band Sharkiat ein tolles Konzert. Jedem Jazzkenner würde sofort auffallen, dass die Musik von Salama und die des erst kürzlich verstorbenen Wiener Pianisten Joe Zawinul in ihrer Grundästhetik recht viel gemein haben. Treibende Afro- und Egyptgrooves mischen sich elegant mit analogen Synthesizerklängen und traditionellen Instrumenten wie Oud (lautenartiges Saiteninstrument), Darabouka oder der Rahmentrommel. Natürlich bieten die fast schon ausserirdisch-klingenden Kompositionen auch genügend Freiräume für ausufernde Improvisationen. Begleitet hat uns Ashraf von der Pro-Helvetia-Aussenstelle Kairo. Ashraf, seines Zeichens ein national bekannter Kunstmaler, kennt Fathy Salama persönlich und wird mich in Kürze mit ihm bekannt machen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, mit Salama, falls es seine Zeit zulässt – er pendelt oft zwischen Paris und Kairo -, ein Projekt aufzugleisen oder im Minimum mal eine Jam-Session zu spielen.</p>
<p>Am kommenden Wochenende beginnt der Ramadan. Wie uns Einheimische berichten, soll dann die Stadt Kopf stehen. Tagsüber sind die Strassen wie leer gefegt, die Geschäfte bleiben zum grossen Teil geschlossen und die Leute sollen wegen des knurrenden Bauches, der durstigen Kehle und der Hitze, die der August hier so mit sich bringt, im Allgemeinen ziemlich aufgekratzt und mürrisch sein. Dafür soll nachts dann mit Musik, Speis und Trank die Post abgehen. Ich sehe diesem Fastenmonat gespannt entgegen. Darüber werde ich unter anderem in Kürze an dieser Stelle gerne berichten. Salam!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/02/ein-erstes-musikalisches-highlight-in-der-hitze/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zielstrebig auf die Jazz-Bühnen – und nach Kairo</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/02/zielstrebig-auf-die-jazz-buhnen-%e2%80%93-und-nach-kairo-2/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/02/zielstrebig-auf-die-jazz-buhnen-%e2%80%93-und-nach-kairo-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=791</guid>
		<description><![CDATA[Der Churer Luca Sisera gehört zu den gefragtesten Jazzbassisten der Schweiz. Heute reist er für ein halbes Jahr nach Kairo [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Churer Luca Sisera gehört zu den gefragtesten Jazzbassisten der Schweiz. Heute reist er für ein halbes Jahr nach Kairo in ein Atelier, gesponsert von seiner Heimatstadt.</p>
<p>Es kann einem fast schwindlig werden, wenn Luca Sisera von seinen laufenden Projekten erzählt. Drei CD-Aufnahmen mit verschiedenen Formationen hat er allein in den letzten Wochen hinter sich gebracht, gleich sechs Alben mit seiner Beteiligung werden im kommenden Jahr erscheinen. So geht das schon seit bald fünf Jahren, seit er sein Studium an der Musikhochschule Luzern abgeschlossen hat. <br />
«Ich musste mir zuerst einen Namen machen», sagt er. Was er zweifellos getan hat, ob im Duo mit Franz Hellmüller, im Trio mit Hellmüller und Tony Renold oder im Quartett unter dem Namen Kerouac (mit Michi Jaeger, Norbert Pfammatter und Vincent Membrez); mit über 100 Konzerten im Jahr gehört Sisera zu den gefragtesten Musikern seiner Zunft.</p>
<p>Keine Wüstentrips<br />
Nun macht Sisera eine Pause. Er reist nach Kairo in ein von der Stadt Chur bereitgestelltes Appartement mit Atelier. Fünf Churer Kulturschaffende hatten sich für den Aufenthalt beworben. Begleiten wird Sisera seine Freundin, die Künstlerin Jacinta Candinas, mit der er in Luzern eine Wohnung teilt. <br />
Doch Pause ist natürlich nicht ganz richtig. Sisera wird nicht auf der faulen Haut liegen, die Idee eines Wüstentrips verwirft er lachend. Denn bereits sind Kontakte zu einheimischen Musikern geknüpft, mit denen er – wie könnte es anders sein – ins Studio gehen will. Vor allem aber will sich Sisera dem widmen, was in den letzten Jahren zu kurz gekommen ist: Dem Komponieren und dem Üben. Mit nach Kairo reisen wird neben Jacinta Candinas ein treuer Gefährte Siseras: sein Kontrabass. 120 Jahre alt ist er und ein wenig altersschwach. Was Sisera dazu bewogen hat, ihm einen eigenen Sitz zu reservieren – «als Frachtgut hätte ich ihn nie reisen lassen».</p>
<p>Der Musterschüler<br />
Sisera war – auch wenn er das nicht zugeben möchte – ein Musterschüler an der Luzerner Hochschule. Schon nach einem Jahr empfahl man ihm, den E-Bass doch beiseite zu legen und seine Studien am Kontrabass weiterzuführen. Dies, weil er auf seinem Hauptinstrument schon ein beachtliches Niveau erreicht hatte. Er schloss 2004 das Studium auf beiden Instrumenten ab. Aber das war es nicht allein, das ihm zum Abschluss den Anerkennungspreis der Axelle-Max-Koch-Kulturstiftung eintrug. <br />
Schon früh war für Sisera klar, dass er Musiker werden und vor allem Konzerte geben wollte. Das sagte er auch dem Berufsberater. Dieser liess ihn aber zur Probe einen Draht biegen und sagte: «Ganz klar, Optiker oder Zahntechniker.» Also machte Sisera eine Optikerlehre in Ems, die ihm zu einem sicheren Standbein verhalf – wenns nicht klappen sollte mit der Musik, so könnte er immer noch Brillen biegen. Dann kam die Ausbildung in Luzern, wo er neben Performance noch Pädagogik abschloss – Grund genug für einen Preis. Jetzt hat er ein kleines Pensum an der Musikschule Chur. Doch 70 Prozent seines Einkommens bestreitet er durch seine Konzerttätigkeit. <br />
Damit ist – wie gesagt – fürs Erste Schluss. Ein wenig nervös war Sisera gestern, so kurz vor dem Abflug: «Morgen Abend gehts los und ich bin überhaupt noch nicht ready!» </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/02/zielstrebig-auf-die-jazz-buhnen-%e2%80%93-und-nach-kairo-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ohne Handy nach Florenz</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/02/ohne-handy-nach-florenz/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/02/ohne-handy-nach-florenz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=733</guid>
		<description><![CDATA[Mit seiner Hip-Hop-Crew Breitbild hat der 25-Jährige bereits etliche Platten veröffentlicht. Dieser Tage erscheint nun Perls gedrucktes Erstlingswerk: ein moderner [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit seiner Hip-Hop-Crew Breitbild hat der 25-Jährige bereits etliche Platten veröffentlicht. Dieser Tage erscheint nun Perls gedrucktes Erstlingswerk: ein moderner Bildungsroman. Die WOZ traf den Rapper aus Graubünden in seiner Wahlheimat Zürich.</em></p>
<p>Sich als gut Zwanzigjähriger in den Kopf zu setzen, einen Roman zu schreiben, ist das eine; die Idee bis zum Ende durchzuziehen, ist das andere. Der Bündner Andri Perl nahm sich dafür drei Semester Auszeit von der Universität, reiste an die Handlungsorte seiner Geschichte und sass lange, «sehr lange», wie er selbst sagt, hinter seinem Schreibtisch. «Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel», so der Titel des Romans, erscheint dieser Tage im Zürcher Salis-Verlag.</p>
<p>Perls Liebe zu den Worten kommt nicht von ungefähr. Seit rund zehn Jahren ist der 25-Jährige als Mitglied und Rapper der Churer Combo Breitbild auf den grossen Bühnen der Schweiz unterwegs und veröffentlicht mit grossem Erfolg Platten. Mit zehn Kollegen ein Album zu produzieren, sei jedoch etwas komplett anderes, als allein ein Buch zu schreiben, meint er. Das zeige sich gerade auf der Bühne: «Weil jederzeit etwas passieren kann, bin ich vor den Konzerten mit Breitbild ziemlich nervös. Da muss unglaublich viel in einem kurzen Moment zusammenpassen.»</p>
<p>Viel entspannter geht er seine Autorenlesungen an: «Das ist für mich fast so, wie eine Gutenachtgeschichte vorzulesen. Ich betrete die Bühne und trage einen Text vor, den ich gut kenne. Schiefgehen kann da eigentlich nicht viel.» Diese Selbstsicherheit hat er sich bei Heimspielen in seiner Geburtsstadt Chur angeeignet, wo seine Lesetournee vergangenen Mittwoch ihren Anfang genommen hat. Ob er am kommenden Dienstag im wortwörtlichen «Exil» in Zürich so locker daherkommt, wird sich zeigen.</p>
<p><strong>Mit Grossmutter-Gedichten</strong><br />
Auch wenn «Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel» literarisch ambitioniert ist: Auf sprachlicher Ebene schimmert die Liebe zur Hip-Hop-Kultur immer wieder durch. Gerade im ers­ten Teil des Buches, in dem sich der Ich-Erzähler Christoph Roth nach zwei vertrackten Beziehungsgeschichten mit Gedichten, die ihm seine Grossmutter vermachte, auf der Suche nach seinem verschollenen Grossonkel nach Italien aufmacht, verliert er sich bisweilen in Wortspielereien und wiederkehrenden Samples. Das habe auch mit dem Entstehungsprozess des Werkes zu tun, meint Perl: «Ich habe einfach mal mit dem ers­ten Kapitel angefangen. Je länger ich aber geschrieben habe, desto mehr entfernte ich mich von diesem Stil.»</p>
<p>Die Beschäftigung mit der Produktion von Musik zeige sich vielmehr in der formalen Gliederung. Ähnlich wie in seiner Tätigkeit als Hip-Hopper arbeitete Perl auch in seinem Romanerstling mit klaren Strukturen. Auf diese Weise, so Perl, versucht er, den LeserInnen eine Leitlinie zu geben und dafür zu sorgen, dass ihre Aufmerksamkeit nicht nachlässt. Der strenge Aufbau in zwölf ähnlich lange Kapitel, denen die geheimnisvollen, teilweise etwas schwülstigen Gedichte der Grossmutter vorangestellt sind, bietet tatsächlich eine Orientierungshilfe. Die vielen Erzählebenen lösen sich oft von Abschnitt zu Abschnitt ab und springen assoziativ zwischen dem Hier und Jetzt des heissen Fussballweltmeisterschaftssommers 2006 und verschiedenen Episoden aus der Vergangenheit hin und her.</p>
<p><strong>Die Reise als Ziel</strong><br />
Die Überschriften dieser Gedichte geben die Reiseroute vor, denen der frischgebackene Historiker Roth folgen will. Das Lüften des streng gehüteten Familiengeheimnisses um den verschollenen Bruder seiner Grossmutter ist dabei vorläufig vor allem Mittel zum Zweck, um die Reise nicht als Flucht erscheinen zu lassen. Sein eigentliches Ziel ist jedoch die Verortung seiner selbst auf der Landkarte der Gesellschaft. Um das Unterfangen gelingen zu lassen, stellt er sich fünf strenge Reiseregeln auf: Das Handy wird zu Hause gelassen, jeden Tag will er eine hübsche Frau ansprechen, am Logis darf er sparen, nicht aber am Essen, und früh soll er aufstehen. Und: «Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel» verpflichtet ihn schliesslich, nicht von der Route abzuweichen.</p>
<p>Die Etappen dieses Selbsterfahrungstrips sind geprägt von klassischen Reisezielen der BildungsbürgerInnen des vorletzten und letzten Jahrhunderts: Venedig, Florenz, Siena oder Rom. Verraten sei hier nur dies: Die geschichtsträchtigen Stätten der Sehnsucht tragen auch die Auflösung der Geschichte um den Grossonkel in sich. Perl verbrachte an jedem dieser Handlungsorte rund eine Woche und begab sich auf die Suche nach Schauplätzen und Eigenheiten. Dabei befolgte er zumindest in Ansätzen die Regeln von Roth. Zurück in Zürich oder Chur, wo er abwechslungsweise wohnt, brachte er die Erlebnisse umgehend in Textform.</p>
<p><strong>Keine schwere Kost</strong><br />
Für Perl handelt es sich beim Buch nicht nur um einen Reise-, sondern gerade auch um einen modernen Bildungsroman: «Die klassischen Bildungsromane beschreiben die Zeitspanne, in der eine Person sich in die Gesellschaft einzuordnen beginnt. War dies früher mit ungefähr zwanzig der Fall, so ist diese Grenze heute weit nach hinten gerutscht.» Natürlich besucht der Ich-Erzähler auch die Uffizien in Florenz, doch wichtiger als die Bildung sind zur Überwindung seines Gemütszustands Alkohol, die Fussballweltmeis­terschaftsspiele am Fernsehen und lange Gespräche mit den Zufallsbekanntschaften, die er auf seiner Reise macht.</p>
<p>Auch wenn der Ich-Erzähler Roth genau wie sein Autor an der Uni Zürich studierte, aus Chur stammt und sich in einem ähnlichen Lebensabschnitt befindet, will Perl den Roman nicht autobiografisch verstanden wissen: «Viel habe ich mit Christoph Roth nicht gemeinsam, doch konnte ich mich einfacher in jemanden hineinversetzen, dessen Welt ich kenne.» Der Hintergrund des Germanisten und Kunsthistorikers Perl kommt vielmehr auf der sprachlichen Ebene und in der Erzählstruktur zum Ausdruck. An der Universität lerne man zwar, sehr genau zu lesen, doch müsse man sich immer wieder durch ausgesprochen schwerfällige Bücher quälen. Ihm, der Rapper als sprachliche Populisten bezeichnet, sei es zuwider, die LeserInnen mit schwerer Kost zuzutexten: «Ein Buch darf kein Arschloch sein. Ich möchte, dass jemand, der meinen Roman beginnt, auch Lust hat, ihn fertig zu lesen.»</p>
<p>Mit einer im wahrsten Sinn des Wortes süffigen Erzählweise und einem Handlungsstrang, der mit Liebe, Schmerz und Entdeckungslust die Gemütspalette der mit sich hadernden JungakademikerInnen abdeckt, ist Andri Perl dies auch gelungen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/02/ohne-handy-nach-florenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Andri Perl</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/02/andri-perl/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/02/andri-perl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 10:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=727</guid>
		<description><![CDATA[«Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel» Andri Perl. Mit seinem Roman «Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel» gelingt Andri Perl [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>«Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel»<br />
</strong><br />
Andri Perl.<br />
Mit seinem Roman «Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel» gelingt Andri Perl ein beeindruckendes Debüt. In Chur ist er am 3. Februar (20.30 Uhr) in der Kultur-Bar «Werkstatt» und am 4. Februar (20 Uhr) in der Bündner Volksbibliothek zu Gast.</p>
<p>Chur. – Sprachgewandt und geistreich wie selten ein junger Autor erzählt Andri Perl die fein verwobene Geschichte von zwei Reisenden verschiedener Generationen. «Die fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel» ist ein Reise-, auch ein komprimierter Bildungsroman, eine Geschichte über Selbstfindung und Erwachsenwerden Mitte des letzten und Anfang dieses Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Den geheimnisvollen Gedichten gefolgt</strong></p>
<p>Fast 60 Jahre nach dem Verschwinden seines Grossonkels Lorenz Steiner reist Christoph Roth vom Engadin aus in den Süden. Er folgt den geheimnisvollen Gedichten, die Steiner aus Italien und Frankreich gesandt hat, jedes von ihnen mit einem Städtenamen als Titel: «Lavin», «Meran», «Venedig», «Florenz».</p>
<p>Steiner ist damals mit seinem italienischen Freund Biancardi aus Chur abgehauen, ohne Abschluss, und Europa lag noch in Trümmern. Egal, Hauptsache weg.</p>
<p><strong>Selbst auferlegte Reiseregeln</strong></p>
<p>Roth, eben mit dem Studium fertig geworden, mit etwas Geld und ohne Zukunftspläne, ist damit beschäftigt, sich seine selbst auferlegten Reiseregeln zu befolgen: kein Handy, früh aus den Federn, gutes Essen, hübsche Frauen ansprechen und als fünfte, letzte und wichtigste Reiseregel den Gedichten folgen.</p>
<p>Je weiter er kommt, desto öfters fragt er sich, weshalb er diese Reise meint unternehmen zu müssen, und ob er wirklich das Geheimnis der Gedichte lüften muss. (so)</p>
<p>Andri Perl (*1984 in Chur), Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Filmwissenschaften an der Universität Zürich. Mitglied der Rapcrew Breitbild und des Hip-Hop-Kollektivs Bauers. Mit Breitbild regelmässig in den Schweizer Musikcharts. Für sein vorliegendes Romandebüt hat er 2007 den literarischen Werkbeitrag der Stadt Chur erhalten.</p>
<p><a href="http://08eins.ch/downloads/Andri_Perl_GRISCHA_01.mp3">ANDRI PERL Interview Teil 1</a><br />
<a href="http://08eins.ch/downloads/Andri_Perl_GRISCHA_02.mp3">ANDRI PERL Interview Teil 2</a><br />
<a href="http://08eins.ch/downloads/Andri_Perl_GRISCHA_01.mp3">ANDRI PERL Interview Teil 3</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/02/andri-perl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://08eins.ch/downloads/Andri_Perl_GRISCHA_01.mp3" length="2420198" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://08eins.ch/downloads/Andri_Perl_GRISCHA_02.mp3" length="1504210" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>PLASMA goes GREAT Britain</title>
		<link>http://08eins.ch/2010/01/plasma-goes-great-britain/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2010/01/plasma-goes-great-britain/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=722</guid>
		<description><![CDATA[Der britische DJ und Produzent Thomas Bisdee alias Kissy Sell Out remixed unter anderen Tracks für Calvin Harris, Mark Ronson, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der britische DJ und Produzent Thomas Bisdee alias Kissy Sell Out remixed unter anderen Tracks für Calvin Harris, Mark Ronson, Datarock und die Sugababes. Bei BBC Radio 1 hostet der DJ zudem jeden Donnerstag seine Show &#8220;Kissy Klub&#8221;, bei der er extra für die Sendung produzierte Remixe spielt (&#8220;Kissy Klub Versions&#8221;).</p>
<p>Mit Plasma wurde nun erstmals eine Schweizer Band in seiner Show gespielt. Noch bevor überhaupt ein Full-Length Album produziert wurde, sorgen im Internet kursierende Promo Tracks bereits für zahlreiche Anhänger. Die Schweizer Synthie Pop Rocker von Plasma veröffentlichten im Herbst 2009 ihre erste EP &#8220;Teenage Drug&#8221;, welche über I-Tunes erhältlich ist.</p>
<p>VIRUS<br />
<a href="http://08eins.ch/downloads/PLASMA_at_VIRUS.mp3">PLASMA @ VIRUS</a></p>
<p>PLASMA<br />
<a href="http://www.plasmamusic.ch">http://www.plasmamusic.ch</a></p>
<p>Kissy Sell Out Playlist mit Plasma:<br />
<a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/b00pwsc5">http://www.bbc.co.uk/programmes/b00pwsc5</a></p>
<p>Kissy Sell Out auf Wikipedia:<br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kissy_Sell_Out">http://en.wikipedia.org/wiki/Kissy_Sell_Out</a></p>
<p>Booking &amp; Management<br />
<a href="http://08eins.ch">www.08eins.ch</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2010/01/plasma-goes-great-britain/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://08eins.ch/downloads/PLASMA_at_VIRUS.mp3" length="5773000" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>PLASMA: Heiss machender Electro-Rock aus Chur</title>
		<link>http://08eins.ch/2009/12/plasma-heiss-machender-electro-rock-aus-chur/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2009/12/plasma-heiss-machender-electro-rock-aus-chur/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 11:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=669</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die drei Jungs von Plasma verwandeln ihr Publikum in Tanzmaschinen&#8221; Die Musik von Plasma geht gnadenlos nach vorne und verleitet [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-style: italic;">&#8220;Die drei Jungs von Plasma verwandeln ihr Publikum in Tanzmaschinen&#8221;</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die Musik von Plasma geht gnadenlos nach vorne und verleitet zum Tanzen. Seit September gibt es ihre Debüt-EP &#8220;Teenage Drug&#8221; als Download.</span></p>
<p>Nostalgische Retro-Synthesizer-Sounds bilden das Fundament, auf dem Plasma ihre Vision von Disco-Rock errichten. Die Lieder gewinnen vor allem durch die Abwechslung der Motive an Stärke: Keines wird überstrapaziert, das Timing der Übergänge geht von ruhig zu ausbrechend, von verträumt zu wütend. Dies gelingt wahrlich nicht vielen Bands so gekonnt wie den drei Churern. Wer sich ihre EP noch nicht heruntergeladen oder gekauft hat, sollte diesen Hinweis als vom Himmel gefallenes Weihnachtsgeschenk verstehen und <a href="http://www.msplinks.com/MDFodHRwOi8vaXR1bmVzLmFwcGxlLmNvbS9XZWJPYmplY3RzL01aU3RvcmUud29hL3dhL3ZpZXdBcnRpc3Q/aWQ9MTkxMTI0MjQ=">schleunigst zugreifen</a>. Vor allem aber funktionieren Plasma, wenn sie live beweisen, wie unverschämt tanzbar ihr Sound ist. Sie schaffen es nämlich, selbst steife Bergler in richtige Schweissschwämme zu verwandeln. Überzeugen kann man sich in wenigen Tagen, am 26. Dezember im Freihof in Altstätten SG.</p>
<p><span style="font-size: 78%;">Quelle: 20 Minuten Magazin vom 24. Dezember 2009</span></p>
<p><span style="font-size: 78%;"> </span></p>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-670" src="http://news.08eins.ch/files/20min_plasma-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2009/12/plasma-heiss-machender-electro-rock-aus-chur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3. «Langer Samstag» in Chur ein Riesenerfolg</title>
		<link>http://08eins.ch/2009/11/3-%c2%ablanger-samstag%c2%bb-in-chur-ein-riesenerfolg/</link>
		<comments>http://08eins.ch/2009/11/3-%c2%ablanger-samstag%c2%bb-in-chur-ein-riesenerfolg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:13:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Haempa Maissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[08eins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://news.08eins.ch/?p=657</guid>
		<description><![CDATA[Die Organisatoren des «Langen Samstag» in Chur sind überwältigt vom grossen Besucherandrang und der guten Stimmung, die am Samstag, 14. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Organisatoren des «Langen Samstag» in Chur sind überwältigt vom grossen Besucherandrang und der guten Stimmung, die am Samstag, 14. November 2009 herrschte. Insgesamt wurden über 18 000 Eintritte in die 13 beteiligten Kulturhäuser an 15 Standorten gezählt. Mit einem Zuwachs um satte 44 Prozent ist das fast die Hälfte mehr als im letzten Jahr.</p>
<p>Immer breitere Kreise werden durch das attraktive Programm angesprochen, was eines der erklärten Ziele dieses Churer Grossanlasses ist. Der Lange Samstag soll nämlich auch Schwellenängste abbauen und damit neue Besucherkreise für die Museen, Theater, Konzerthäuser und weitere kulturelle Institutionen gewinnen.</p>
<p><strong>60 Prozent mehr Kinder unterwegs</strong><br />
Die Vorverlegung um 2 Stunden auf 12 Uhr mittags bis Mitternacht hat sich ausgezahlt. Vor allem der Ausbau der Familien- und Kinderprogramme führte zu einem starken Anstieg der Ticketverkäufe für Kinder um gut 60 Prozent. Dies freut die Organisatoren ganz besonders, sind doch Kinder das Publikum von morgen.</p>
<p><strong>Erwartungen der Veranstalter wurden weit übertroffen</strong><br />
Über 3‘500 Personen waren gestern in Chur unterwegs, was gut ein Drittel mehr ist als letztes Jahr. Damit wurden die Erwartungen der Veranstalter weit übertroffen. Als Gründe dafür nennt Charlotte Schütt vom Amt für Kultur, die auch Projektleiterin des Langen Samstag ist, vor allem den weiteren Ausbau der Programme sowie zwei zusätzliche Veranstaltungsorte. Daneben betonte sie die äusserst positive Wahrnehmung des Anlasses in der Bevölkerung und die Unterstützung in den Medien. Auch das milde Herbstwetter habe dazu beigetragen, dass gerade auch ausserhalb des Zentrums gelegene Kulturhäuser ihre Besucherzahlen markant steigern konnten. So konnte zum Beispiel das Kulturforum Würth Chur seine Besucherzahlen mehr als verdoppeln (+ 127%), was natürlich auch mit der äusserst attraktiven Programmauswahl zusammenhängt.</p>
<p><strong>Markanter Anstieg des Besucherinteresses in zahlreichen Häusern</strong><br />
Auch die beiden beteiligten Galerien für Gegenwartskunst waren sehr erfolgreich. Die Galerie Luciano Fasciati verdoppelte die Besucherzahlen, der erstmalig teilnehmende Kunstraum Sandra Romer erzielte auf Anhieb über 700 Besucher. Fast alle Häuser konnten ihre Besucherzahlen auf hohem Niveau halten oder sogar markant steigern, so das Naturmuseum mit dem Thema Astronomie (+ 38%), die Ausstellung Urgeschichte (+ 38%) oder auch die Graubündner Kantonalbank: neben ihrem Hauptsitz bespielte sie mit grossem Erfolg ihr neues GKB-Auditorium und konnte so die Besucherzahl auf über 3‘500 verdoppeln. Auf grosses Interesse stiess auch das frisch restaurierte Kleinkraftwerk Cada der ehemaligen Teigwarenfabrik. 220 Personen wollten mehr über die historische Nutzung des Mühlbaches zur Elektrizitätsgewinnung wissen.</p>
<p><strong>Ausbau des Kulinarikangebotes kam gut an</strong><br />
Dass in Chur die Wege kurz sind, ist ein Vorteil gegenüber grösseren Städten. Deswegen besuchten die meisten Kulturliebhaber die Häuser zu Fuss oder mit dem Velo, die anderen liessen sich mit dem Gratisbus chauffieren. So konnte jeder Besucher an diesem Tag immerhin fünf der Häuser besuchen. Ausgebaut wurde dieses Jahr auch das kulinarische Angebot in den verschiedenen Häusern. Die Zusammenarbeit mit der Swiss School of Tourism and Hospitality in Passugg als neuem Kulinarikpartner hat dabei ihre Feuertaufe sehr gut bestanden.</p>
<p><strong>Langer Samstag 2010</strong><br />
Im nächsten Jahr findet der Langer Samstag am 13. November statt. Dann werden auch zwei neue Häuser dabei sein: das Weinbaumuseum sowie die Stiftung Capauliana, die ein riesiges, noch wenig bekanntes Archiv zu Abbildungen aus Graubünden besitzt – von Ölgemälden über Stiche bis zu historischen Fotografien.</p>
<p>P.S.: Falls Sie sehr langfristig planen: Hier die Daten für die Folgejahre: 13. November 2010, 12. November 2011 sowie 10. November 2012.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://08eins.ch/2009/11/3-%c2%ablanger-samstag%c2%bb-in-chur-ein-riesenerfolg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
